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Du brichst das Matrixgame nicht durch Kampf. Das Ende der Programmierung liegt an einem "Ort", den wir nur allzu gern übersehen...

12. Okt.
6 Min. Lesezeit

Ich spreche viel über das Durchbrechen der Matrix, über Deprogrammierung und das Aussteigen aus gesellschaftlichen Schleifen.


Doch heute mag ich dich mitnehmen an den Ort, an dem jede Programmierung ihren Anfang nimmt...denn in unserer hektischen, schnellen Welt übersehen wir fast immer diesen "Ort"...

Wir denken oft nur über verschiedene Lebensbereiche nach, wenn wir an "Ausstieg" denken..an den Job, Beziehungen, Politik etc. doch all diese Bereiche sind nur Fragmente dieser Dynamik...

das Spiel ist unendlich viel größer, doch es beginnt in der kleinsten Einheit...


​Ein Kind kommt als unbespielte Festplatte in diese Dichte. Durch den Schleier des Vergessens tritt eine vollkommene, freie Seele an, ausgestattet mit dem Wissen des gesamten Universums, reinem Potenzial und einem absolut intakten Spürsinn für Wahrheit. Es ist der Zustand absoluter Freiheit vor jedem irdischen Programm, vollkommen frei von Täuschung.

Ich bin davon überzeugt, könnte ein Kind direkt bei der Geburt sprechen, es spräche direkt aus dem Allbewusstsein.


Aber da haben die Architekten natürlich vorgesorgt. Der Vergessensfilter ist aktiv und wird mit jedem Tag hier auf diesem PLAN-

E.T- en verstärkt...


Es ist eigtl der selbe Ablauf wie beim Aufwachen früh am Morgen, wenn man noch mit einem Bein im Traum steckt und je wacher man wird (welch Ironie...), desto mehr fällt man in den Schlaf des Vergessens. Kurz erinnert man sich noch, aber spätestens sobald man aufsteht und die Schritte in den Alltag macht (ergo das Kind seine ersten Schritte), sind die Vergessensfilter voll aktiv.

Und spätestens beim ersten "guten Morgen" ( ergo sobald das Kind seine ersten Sätze spricht) hat man keinen Plan mehr, was man gerade geträumt hat (ja ich weiss, luzides Träumen, Traumtagebuch schreiben gleich nach dem aufwachen etcpp..da gibts etliche Techniken.). Dennoch wirst du dich nie vollumfänglich an jedes Detail deines Traums (ergo deiner wahren Herkunft) erinnern. Und das ist auch ganz genau so gewollt. Und beim Eintritt in diese Welt verhält es sich ganz genau so.


Ich würde behaupten, so wie sich im Laufe der ersten Lebenszeit die Fontanellen schließen, zieht sich simultan auch der Schleier zu und die scheinbare Trennung vom ursprünglichen All-Bewusstsein wird besiegelt.

Spätestens wenn das Kind vollständig sprechen kann, ist das Vergessensprogramm vollumfänglich aktiv.


​​Und ab DANN geht es richtig los....max.ein bis zwei Jahre Schonfrist wird dir gewährt (die wahrscheinlich durch eine traumatische Geburtserfahrung sowieso schon maximal beschissen waren), ehe die Architektur des Systems vollumfänglich ihre Krallen ausfährt, um das fundamentale Programm zu verankern...


eine Struktur, die sich im Kern aus vier Pfeilern zusammensetzt:

​Die Zerschlagung des freien Willens, die permanente Installation eines Mangelbewusstseins, die Aktivierung alter Imprints (ob wirklich karmisch erlebt oder draufgespielt wissen wir nicht) und in der Folge die stetige Ernte des daraus resultierenden Schmerzes.

Auch wenn diese vier Programmierungen nicht linear verlaufen und das eine mal mehr, das andere mal weniger dominiert, so kann man sagen, dass der erste Bruch durch permanenten subtilen und offen ausgeübten Adultismus stattfindet. Das Kind erfährt unentwegt: so, wie ich bin, bin ich nicht richtig. Meine Wut ist falsch, mein Schmerz ist anstrengend, mein freier Wille ist eine Bedrohung.

"Du bist (xy...Bewertung/Herabwüdigung...)".


Das Kind lernt, dass das eigene Überleben davon abhängt, die eigene Wahrnehmung zu dimmen und dem Programm der Erwachsenen (die ironischerweise selber nur nach Programm laufen) zu gehorchen.

Das Überstülpen von Annahmen, Glaubenssätzen, Konditionierungen, Persönlichkeiten, Blockaden, Traumata, Abspaltungen nimmt seinen Lauf....

​

Da das natürlich nicht reicht, wird dem Kind permanentes Mangelbewusstsein eingehämmert, in dem der zweite Split entsteht. Die Vollkommenheit wird überschrieben mit dem Gefühl der Trennung.

"Ich bin nur wertvoll, wenn ich leiste. Ich werde nur geliebt, wenn ich funktioniere."

Das ist der Moment, in dem die Festplatte mit dem Programm gefüttert wird, das uns ein Leben lang als Suchende durch das Spiel treibt.

Weil dieser Ursprungsschmerz nie gelöscht wird, verbringen wir das Erwachsenenleben damit, das alte Trauma wieder und wieder zu reinszenieren..weil wir uns im Kern alle nach der Einheit sehnen...


Und von genau dieser Narbe ernährt sich das System und erntet das kollektiv emotionale Wundwasser- diesen permanent erzeugten Schmerz als Treibstoff- praktisch ununterbrochen.

Um den Bruch zu maximieren werden an genau diesen Schwachstellen die alten Imprints und Muster (vorangegangener Inkarnationen) hochgefahren, um maximale Orientierungslosigkeit zu erzeugen.


Die Folge? Wir laufen Verführern nach, dürsten nach Anerkennung im Außen und versuchen, uns die Liebe zurückzukaufen, die uns als Kind unter Bedingung gestellt wurde.

Wenn man diesen Kreislauf, diese perfekt abartig ineinanderlaufenden Zahnräder einmal verstanden hat, kommt unweigerlich die Frage auf, wo all dieser Wahnsinn seinen Ursprung hat.

Wenn wir den Kaninchenbau bis ganz nach unten gehen, entstand der primäre Riss beim Fall in die dreidimensionale Dichte. Doch die Erde war nicht von Anfang an ein Ort der Trennung und der Schmerz-Ernte. Es gab eine Zeit großer Harmonie und universeller Ordnung, bis ein binäres, rein mentales Bewusstsein dieses Spielfeld kaperte. Nenn es den Demiurg, Satan, die Archonten, wie auch immer du's nennen magst...das Fundament speist sich immer aus derselben Mechanik: dem Prinzip künstlicher Kontrolle und Trennung.


In all meiner eigenen Feldforschung und in vielen Prozessen und Aufstellungen, an und mit anderen Menschen, fühle ich, dass wir heute an einem Wendepunkt stehen, denn es

existieren mittlerweile zwei Betriebssysteme parallel auf dieser Erde. Der alte, binäre Kontroll-Code und die bereits geheilte Form. Was wir im Außen noch als Unterdrückung wahrnehmen, ist im Grunde nur ein riesiger, ausgelaufener Automatismus, der auf Endlosschleife läuft. Sogar dieses alte System selbst, tief in seiner eigenen Erschöpfung, strebt letztlich danach, wieder in die ursprüngliche Ordnung integriert zu werden.


​Es gibt keinen äußeren Kampf mehr zu gewinnen. Es gibt nur noch die tägliche, eigenen Entscheidung, welchen der beiden Algorithmen wir füttern, ergo welchem wir unsere Aufmerksamkeit schenken.


Was das Kind damit zu tun hat?

Es ist die primäre Schnittstelle dieser Wahl. Es ist das Nadelöhr jeder einzelnen Inkarnation. An genau diesem Punkt entscheidet sich, ob der alte, künstliche Spaltungscode erneut auf die frische Festplatte kopiert wird oder ob wir der geheilten, ursprünglichen Ordnung den Raum überlassen.

​Echte, radikale Deprogrammierung beginnt deshalb nicht in intellektuellen Debatten, nicht im Aufziehen von noch mehr Grids und Mauern und Systemen und Strategien, nicht in politischem Aktivismus und erst recht nicht in abstrakten Erleuchtungstheorien oder spirituellem Bypassing. Das sind alles nur weitere Ebenen der alten Architektur, die uns im Verstand halten sollen, während unten die Ernte weiterläuft.


​Die wirklich echte, reine, souveräne und friedvollste Deprogrammierung beginnt dort, wo der Code physisch wird:

in der zutiefst menschlichen Erfahrung. An der Wurzel, wo Geist auf Materie trifft.

​Er beginnt in dem Moment, in dem wir aufhören, den Schmerz unserer eigenen unaufgearbeiteten Imprints und unbewussten Programmierungen auf die Unschuld der Kinder zu projizieren.


​Ja, ich weiß, jetzt kommt die Frage "aber wie sollen wir das schaffen, wir wurden ja selbst von der Matrix geformt und stecken in automatisierten Reflexen fest?! (zumindest solange wir uns unserer eigenen Muster und Programmierungen nicht bewusst sind).


Doch wir besitzen gegenüber rein mentalkonstruierten Wesenheiten einen einzigartigen, unschlagbaren, biologischen und kosmischen Vorteil:

wir besitzen eine Herzkohärenz. Wir FÜHLEN. Wir sind atmende, fühlende Wesen.

​Unser allererstes, unzensiertes Gefühl im Herzen ist der eigentliche deprogrammierende Kompass. Wenn sich etwas in der Erziehung (besser Beziehung) oder im Umgang mit einem Kind falsch, eng oder gewaltvoll anfühlt(und ja, auch Worte sind Gewalt) - selbst wenn alle gesellschaftlichen Dogmen, Expertenratgeber und Erziehungsmuster sagen, es sei richtig oder notwendig - vertraue diesem ersten Impuls, er kommt direkt aus deinem Herzen.

​Wir brauchen keine Bedienungsanleitung aus dem System. Unsere Herzkohärenz, die absolute bedingungslose Liebe, die Hingabe und das tiefste Vertrauen in das Wesen des Kindes sind die einzige Navigation, die zählt.


​Sehe das Kind. Fühle es wahrhaftig. Gib ihm Liebe, Raum und noch mehr Liebe. Halte es, wenn seine Welt erschüttert wird. Sei einfach da, ganz in der Präsenz des Hier und Jetzt.

​

Und was mir ganz wichtig ist: dieser Impuls endet nicht (!) an der Grenze deiner eigenen Genetik. Schau all die Kinder dieser Erde an, egal ob du eigene hast oder nicht. Sie ALLE tragen die unbespielte Festplatte, die vom System gekapert werden soll.


Und vor allem, schau in dein eigenes Inneres. Denn die Programmierung läuft nur so lange auf deiner eigenen Festplatte weiter, wie das verletzte, gehorchende Kind in dir nach Rettung im Außen sucht.


​In dem Moment, in dem du dieses innere Kind selbst in dein Herz nimmst, es siehst, es fühlst und ihm die kompromisslose Liebe gibst, die ihm einst verwehrt wurde, löschst du die primäre Einfallsschneise der Matrix. Du deprogrammierst dich an der Wurzel.


​Wer das Kind, im Außen wie im Innen, in dieser geschützten, unzerbrechlichen Herzpräsenz verankert, zieht dem alten Automatismus endgültig den Stecker. Dies sollte unser höchster Auftrag und unser aller Ansinnen sein.


Denn ein Mensch, dessen freier Wille nicht gebrochen und dessen Flügel nicht gestutzt werden, der in Liebe verankert ist und der nie gelernt hat, seine eigene Wahrnehmung für fremde Anerkennung zu opfern, ist für kein altes Kontrollprogramm dieser Welt jemals wieder steuerbar.

 
 
 

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